Der weltweite E-Auto-Bestand ist im vergangenen Jahr um 64 Prozent gestiegen.

Als Markttreiber macht das ZSW vor allem China und die USA aus. Allein im Reich der Mitte sind 2,6 Millionen E-Autos und Plug-in-Hybride unterwegs, mit einigem Abstand folgen die USA mit einem E-Bestand von 1,1 Millionen Fahrzeugen. In Deutschland waren Anfang 2019 knapp 142.000 Stromer mit externer Lademöglichkeit registriert. Dies entspricht laut ZSW weltweit Rang 8 beim Bestand und Rang 4 bei den Neuzulassungen.

Tesla hatte 2018 die Nase vorn

Die meisten Neuzulassungen kamen 2018 nach Angaben des ZSW mit knapp 234.000 von Tesla. Dem kalifornischen E-Auto-Pionier folgten die chinesischen Marken BYD (die bei den kumulierten Verkaufszahlen der vergangenen Jahre die Nase vorn hat) und BAIC. Erfolgreichste Hersteller aus Deutschland waren BMW mit fast 87.000 Elektroautos auf Platz 6 und Volkswagen auf Rang 9.

„Die deutsche Automobilwirtschaft sollte in den Milliardenmarkt mit einer eigenen Zellproduktion einsteigen. So kann sie sich den hohen Wertschöpfungsanteil von Batterien an Elektroautos sichern und Lieferabhängigkeiten vom Ausland reduzieren“, so Prof. Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW.


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