Ab 2020 sollen die ersten Elektro-Gelenkbusse von Volvo durch Göteborg rollen.

Volvo konnte sich den bislang größten Einzelauftrag für Elektrobusse in Europa sichern. Das Unternehmen wird ab 2020 insgesamt 157 E-Gelenkbusse vom Typ 7900 EA an Transdev liefern. Der Verkehrsbetreiber will die Elektrobusse auf unterschiedlichen Routen in Göteborg einsetzen.

Volvo hat die Serienversion des 7900 EA erst im letzten Monat auf der Busworld Europe in Brüssel vorgestellt. Der E-Gelenkbus kann bis zu 150 Fahrgäste transportieren und soll bis zu 80 Prozent weniger Energie als ein vergleichbarer Diesel-Bus verbrauchen.

Flexible Bauweise

Um den spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Städte und Betreiber gerecht zu werden, ist die Bauart des Busses flexibel angelegt: Bestellt werden kann der Volvo 7900 EA in einer Länge von 18 oder 18,7 Metern. Wie bei anderen E-Bussen kann zudem die Zahl der Batterien variiert werden, damit nur die für den jeweiligen Einsatz erforderliche Akkukapazität verbaut wird. Die Maximalkapazität der Batterie liegt bei 396 kWh.

Geladen werden die Akkus entweder über Schnellladestationen entlang der Strecke mittels Stromabnehmer auf dem Fahrzeugdach oder per Kabel im Depot. Für den Antrieb sorgen zwei jeweils 200 kW starker Elektromotoren, die auch über ein Zwei-Gang-Getriebe verfügen. 


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