Alle Verkehrsmittel auf einen Klick - das verspricht die App Jelbi der BVG.

Alle Verkehrsmittel in einer App: Mit der Plattform Jelbi wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verschiedene Sharing-Angebote mit Bus und Bahn verbinden. Die vom Startup Trafi entwickelte App geht nun in Berlin in eine Testphase.

„Berlin hat sicher die größte Vielfalt an innovativen und umweltfreundlichen Mobilitätsanbietern in Deutschland. Gemeinsam haben wir die Chance und die Verantwortung, eine lebenswerte Zukunft für unsere Stadt zu gestalten. Mit Jelbi sind wir ein zentraler Teil der Mobilitätswende, indem wir unseren herausragenden Nahverkehr mit Bussen und Bahnen um ein weiteres Element ergänzen“, sagte Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG.

Buchen und bezahlen in einer App

Anders als bei bisherigen Mobilitäts-Apps wie Moovel, Quixxit oder Ally lassen sich sämtliche Verkehrsangebote bei Jelbi direkt buchen und bezahlen. Zum Start der Pilotphase ist das Angebot allerdings noch begrenzt: Nutzer können neben dem öffentlichen Nahverkehr auf die Carsharing-Autos von Miles, die Leihräder von Nextbike und die Elektroroller von Emmy zugreifen. Noch im Sommer wird der Ridesharing-Dienst BerlKönig folgen, den die BVG gemeinsam mit ViaVan betreibt. Im Anschluss sollen auch Taxi Berlin und die E-Scooter von Tier in die Jelbi-App integriert werden.

Carsharing-Marktführer Share Now, das neue Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und BMW, ist mit seinen 2500 Fahrzeugen nicht dabei. Gespräche über eine mögliche Kooperation wurden nach Medienberichten vertagt. Das Wachstum und die Attraktivität des Angebots sieht die BVG dadurch nicht gefährdet. Insgesamt 25 Mobilitätspartner hätten insgesamt bereits Interesse angemeldet, in die App integriert zu werden. Darunter ist etwa auch Ridesharing-Anbieter CleverShuttle, der mit seiner vollelektrischen Flotte im Westen der Hauptstadt unterwegs ist.


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