EnBW und Tank & Rast haben einen neuen Schnellladepark an der Raststätte Werratal Süd an der A4 in Hessen eröffnet. Die Besonderheit: Die Schnellladestationen befinden sich direkt neben den Zapfsäulen der klassischen Kraftstoffarten. Werratal Süd sei damit der erste deutsche Standort an der Autobahn, an dem alle Antriebsarten unter einem Tankstellendach vereint sind, so EnBW.

Der Energieversorger hat an der Tankstelle vier Schnellladestationen mit insgesamt acht Ladepunkten installiert. Mit ihrer Leistung von bis zu 300 kW sollen sie ein entsprechend ausgerüstetes E-Auto in fünf Minuten mit Strom für die nächsten 100 Kilometer versorgen.

„Wir haben bereits vor Jahren erkannt, dass eine flächendeckende Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen wichtig für die Akzeptanz und damit den Erfolg der Elektromobilität ist. Mit der Zusammenlegung von Ladeinfrastruktur und klassischen Antriebsarten unter ein Dach erfolgt für uns der logische nächste Schritt, Elektromobilität unseren Kunden noch attraktiver anbieten zu können“, so Peter Markus Löw, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Tank & Rast Gruppe.

Gefördert wurde der Ladepark vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie vom Bundesverkehrsministerium.  

„Die Elektroladestationen in Werratal Süd zeigen deutlich, dass die Elektromobilität zunehmend den Stellenwert der klassischen Antriebsarten erreicht. Das ist ein wichtiges Signal für all diejenigen, welche auf die Elektromobilität umsteigen wollen“, sagt Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium.

Auf Rastplätzen von Tank & Rast sind derzeit 790 Ladesäulen installiert mit einer Ladeleistung von 50, 150 und 350 kW. Neben EnBW kooperiert das Unternehmen auch mit E.On, Innogy, Ionity und E-Wald.

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