168 Elektrifizierungsprojekte erhielten insgesamt 90 Millionen Euro.

Das Bundesverkehrsministerium hat auf Basis der Förderrichtlinie Elektromobilität 168 sogenannte Zukunftsschecks mit einer Gesamthöhe von 90 Millionen Euro vergeben. Kommunen werden damit bei der Anschaffung von rund 3.800 Elektrofahrzeugen und 2.000 Lademöglichkeiten unterstützt.

Das Förderprogramm soll Kommunen bei der Elektrifizierung ihrer Flotten unterstützen. Neben der Beschaffung von E-Fahrzeugen und der passenden Ladeinfrastruktur zählt auch die Förderung von Elektromobilitätskonzepten und Forschungsvorhaben zu den Schwerpunkten des Programms.

In dieser Runde wird die Anschaffung von 3.800 Elektrofahrzeugen gefördert, darunter 3.000 Pkw, 30 Busse und 400 Nutzfahrzeuge. Erstmals unterstützt das Ministerium auch die Anschaffung zweier Plug-In-Hybrid-Fähren, die künftig auf der Kieler Förder unterwegs sein sollen.

11 Millionen Euro für Berliner Stadtreinigungsbetriebe 

Neben diversen Stadtverwaltungen zählen auch Nahverkehrsbetreiber, städtische Müllentsorger und auch private Flottenbetreiber zu den Fördernehmern. So wird etwa Ridesharing-Anbieter CleverShuttle bei der Anschaffung von 225 E-Fahrzeugen und 26 Ladepunkten vom Bund mit 1,4 Millionen Euro unterstützt. Autovermieter Hertz erhält 1,9 Millionen Euro für den Kauf von 150 Elektroautos und 75 Ladepunkten.

Die größte Teilsumme geht an die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), die rund 11 Millionen Euro für die Anschaffung von 24 elektrischen Kehrmaschinen, 10 E-Lkw, 9 strombetriebenen Schaufelladern und 8 E-Abfallsammelfahrzeugen erhalten.

„Mobilität wird elektrisch – die Frage ist nicht ob, sondern wann. Mit unserem Sofortprogramm für Saubere Luft haben wir bereits über 9.000 E-Fahrzeuge und 5.000 dafür notwendige Lademöglichkeiten finanziert. Denn eins ist klar: E-Mobilität ist keine Spielerei für Einzelne, sie ist die Grundlage für die saubere Mobilität der Zukunft: vom Pkw über den Nahverkehr bis zum Müllauto“, sagt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Insgesamt stellt der Bund 265 Millionen Euro im Rahmen des Sofortprogramms “Saubere Luft 2017-2020” zur Verfügung. 


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