Audi will mehr E-Modelle entwickeln in den kommenden Jahren.

Nachdem Volkswagen eine Beschleunigung seines Transformationsprozesses inklusive einer Erhöhung seiner Elektroauto-Produktion angekündigt hatte, gibt auch die VW-Tochter Audi Details zu den Veränderungen bekannt, die die eigene Marke betreffen. So sollen beim Umbau des Modellportfolios künftig wesentlich stärker Synergiepotenziale im Volkswagen Konzern ausgeschöpft werden, so Audi.

Dies beziehe sich unter anderem auf die Skalierung der Elektromobilität über die gemeinsam mit Porsche entwickelte Premium-Architektur PPE sowie den Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) zusammen mit Volkswagen, erklärt der Autohersteller. Hinzu sollen zahlreiche weitere Maßnahmen zur Kostenreduzierung kommen.

Bis 2025 nun insgesamt 30 E-Modelle geplant

„Der Transformationsplan trägt erheblich dazu bei, unsere Zukunft abzusichern. Denn nur so ermöglichen wir den massiven Transfer von Ressourcen in Zukunftsfelder und generieren den Cashflow zur Finanzierung der Elektromobilität“, sagt Alexander Seitz, Vorstand für Finanz, China, Compliance und Integrität.

Audi-CEO Bram Schot erklärt: „Die Kunden werden schneller und umfassender auf Elektroautos umsteigen, als wir zunächst erwartet haben. Das zeigt auch die extrem positive Resonanz auf den Audi e-tron genauso wie auf den Q4 e-tron concept, den wir vergangene Woche auf dem Genfer Automobil-Salon präsentiert haben. Mit den Größenvorteilen unseres Konzerns haben wir entscheidende Trümpfe in der Hand. Wir haben daher unsere E-Roadmap bereits erweitert und werden 2025 nun rund 30 E-Modelle anbieten.“

Somit will Audi im Jahr 2025 10 E-Modelle mehr anbieten als noch vor kurzem kommuniziert. Für den gesamten VW-Konzern sind in den kommenden 10 Jahren 70 statt der bisher geplanten 50 E-Modelle vorgesehen. Bis Ende 2020 will Audi insgesamt 12 elektrifizierte Fahrzeuge im Programm haben, die jedes Segment abdecken.


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